Die Praxis für Entspannung
und Stressbewältigung
Was ist Stress?

Wenn man jemanden bittet Stress zu beschreiben, werden oftmals folgende Begriffe benutzt: gehetzt sein, ausgelaugt sein, Nervosität, angespannt sein, Mattigkeit/Müdigkeit, innere Unruhe, Lebensunlust...
Stress gehört heute zu den wichtigsten gesundheitlichen Risikofaktoren. Es gibt kaum einen Bereich des täglichen Lebens in dem wir nicht „gestresst“ sind: im Beruf, in der Schule, selbst in der Freizeit oder im Urlaub heißt es oft: „Ich habe keine Zeit - ich bin im Stress!“ Umso wichtiger ist es heute, sich den gesundheitsschädigenden Auswirkungen von Stress zu widmen und diesen entgegen zu wirken.

Entspannung - Was ist das? Und warum?

Entspannung ist vom Grunde her ein völlig normaler Zustand des Menschen, indem Körper und Geist im Einklang sind. Die Fähigkeit entspannt zu sein, bewusst den Körper und den Geist wahrzunehmen und diese in Stresssituationen gewollt steuern zu können, haben die meisten Menschen in der heutigen Zeit verlernt. Ein entspannter Mensch ist also ruhig und gelassen. Er ist weniger anfällig für körperliche aber auch psychische Erkrankungen. Entspannung ist aber nicht nur auf der körperlichen Ebene zu verstehen. Entspannung ist auch ein Denkprozess, der es uns ermöglicht unser Denken zu überdenken und Einstellungsänderungen vorzunehmen. Eine Veränderung der Einstellung sich selbst und auch seiner Umwelt gegenüber.

„Entspannung erlaubt aber auch, bei den Dingen, die getan werden müssen, den nötigen Kraftaufwand zu lassen, die Verbissenheit abzuschütteln und die alltäglichen Dinge des Lebens lockerer und mit mehr Zuversicht zu tun“
(Wolfgang Wendlandt).

Es gibt verschiedene wissenschaftlich abgesicherte Entspannungsverfahren. Die bei uns in Deutschland am häufigsten Angewandten sind: Das Autogene Training nach Schulz und die Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobson.

Auch Kinder und Jugendliche haben das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung. Heutzutage sind sie unendlich vielen Reizen ausgesetzt. Durch Reizüberflutung und die fehlenden Auszeiten, können diese Eindrücke nicht ausreichend verarbeitet werden und so kann es zu Spannungszuständen kommen. Diese äußern sich oft u. a. in Unruhe, Aggression, Schlafstörungen, Bauchschmerzen, Allergien und auch Ängsten. Deshalb ist Entspannung ein wichtiges Angebot auch für Kinder.
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